An der GV vom März ergriff P. Zahner von den ZSC Lions das Wort für eine Stellungsnahme betreffend Eisstadion. Er führte sehr lange aus, warum Zürich ein neues Eisstadion brauche, erwähnte die 35 Nachwuchsmannschaften und die 900 jungen Spieler, für die zu wenig Eis vorhanden sei. Die Nachteile der Duplexarena sind für ihn gross und die Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass das Areal Vulkan zu favorisieren sei. Erhoffter Baubeginn ist 2015, Inbetriebnahme wäre 2017.

Herr Tschannen von Grün Stadt Zürich erwähnte lediglich, dass der Stadrat entschieden habe, 120 Parzellen im Vulkan aufzuheben, dafür Land im Dunkelhölzli zur Verfügung zu stellen und den Pächtern beim Umzug zu helfen und sie entsprechend zu entschädigen. Gemeinderätin R. Anhorn (SVP) erwähnte anschliessend, dass damals der ZSC einverstanden gewesen sei, das Hallenstadion entsprechend auszubauen und CH. Eicher meinte, dass es wohl weniger um die Sportler als um das Geld gehe. Ch. Seiler (SP) ist der Meinung, dass es möglich sei, Fussball und Eishockey im gleichen Stadion zu spielen. Sie sprach vom Behördenreferendum und erwähnte auch die notwendige Umzonung für ein solches Stadion. Die Gärtner selber sagten zu, sich weiterhin zu wehren.

Am Schluss der GV kam Präsident Peer nochmals auf das Eisstadion zurück, erwähnte den Abwasserkanal, der unter dem Areal durchführt und verlegt werden müsste, sprach von 60 Parzellen, die im Dunkelhölzli dann zur Verfügung stünden und sprach auch von den politischen Hürden, die dem Eisstadion noch im Weg stehen. Wegen dem Autobahnprojekt Berner-/Bändlistrasse müssen einige Gärten temporär weichen. Der Verein hat Enteignungsentschädigungen vom Bund gefordert, auch ist eine Lärmschutzwand an der Bernerstrasse geplant. Mit dem Ratschlag an die Pächter und Pächterinnen, den Garten trotz aller Probleme zu geniessen, wurde das Thema bedrohte Gärten abgeschlossen. fx