Am 12. März 2010 fand im Restaurant Cube der Firma Siemens die mit 143 Stimmberechtigten (die meisten in Begleitung) gut besuchte, von der Stadtmusik Eintracht untermalte und von Präsident B. Jaggi kompetent geleitete GV statt. Als Gäste wurden Christian Portmann von Grün Stadt Zürich, Theo Geiser (Schweizer Verband), Markus Peer (Präsident Juchhof) und Hanni Felix (ehem. Präsidentin) begrüsst. Auch Herr Portmann begrüsste die Teilnehmer, stellte fest, dass mit allen 13 Vereinen in der Stadt Zürich positiv zusammengearbeitet werden konnte, dankte unserem Verein für die gute Zusammenarbeit und wünschte weiterhin viel Erfolg.

Die statutarischen Geschäfte konnten rasch, reibungslos und alle einstimmig verabschiedet werden. In seinem Jahresbericht erwähnte Präsident Jaggi, dass die kleinen Problemchen während des Jahres meist gut gelöst und einige grosse Probleme, wie die Sanierung der Wege im Vulkan, ebenso erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Leider fehlt immer noch ein Präsident, eine Präsidentin und B. Jaggi ruft auf, sich bis zum Traktandum 7 zu überlegen, wer sich heute Abend melden möchte. Als grosses Problem erwähnt er auch die geplante Eishalle auf dem Vulkanareal, unterstreicht nochmals unseren Kampfgeist, sagt, dass wir uns wehren werden und er ist begeistert über die grosse Solidarität, die sich z.B. auch beim Unterschriftensammeln (bis Ende März über 13'000!!) aus allen Kreisen der Bevölkerung gezeigt hat. An dieser Stelle auch einen grossen Dank an den Arealchef Walti Zbinden für seinen Einsatz. Im abgelaufenen Jahr wurden über 40 Parzellen neu verpachtet, und es ist erfreulich, dass sich auch wieder junge Familien für die Gärten interessieren. - Der leider Verstorbenen unseres Vereins wurde durch eine Schweigeminute gedacht. - Präsident Jaggi sprach seinen Dank für die Unterstützung an Moni Wenger, an seine Frau Madalina, an Hanni Felix, den ganzen Vorstand und vor allem an die Pächterinnen und Pächter aus.

Die Jahresrechnung zeigt eine solide Basis, die vor allem zur Bewältigung der kommenden Herausforderungen nötig ist. An dieser Stelle auch einen Dank an die bewährte Buchhalterin, Ruth Zurbuchen. Der Mitgliederbeitrag, Fr. 100.-- für Aktive und Fr. 15.-- für Passivmitglieder, wurde unverändert belassen.

Die Wahl eines neuen Präsidenten, einer neuen Präsidentin, begann mit der Würdigung der Tätigkeit von Beni Jaggi, die Moni Wenger vornahm. Sie erwähnte Meilensteine aus seiner Amtszeit, das grosse Pensum, das er perfekt erledigt hat und die Neuerungen (z.B. Homepage), die unter seiner Leitung eingeführt worden sind. Auch Theo Geiser unterstrich diesen Dank. Es wird anschliessend eine Pause eingelegt, um der Versammlung Gelegenheit zu geben, Vorschläge für das Präsidium zu unterbreiten. Nach langen Diskussionen meldet sich, für ein Übergangsjahr, Markus Peer, der Präsident vom Areal Juchhof ist und im nächsten Jahr beiden Vereinen vorstehen wird. Er wird einstimmig gewählt, ebenso Corina Schuppli, eine Juristin und Gärtnerin im Vulkan, die als Beisitzerin im Vorstand Einsitz nehmen wird. Eine grosse Ehre wurde Hanni Felix zuteil, die zum Ehrenmitglied des Familiengartenvereins ernannt worden ist und die diese Ehrung mit sehr grosser Freude und Dankbarkeit annahm.

Zum geplanten Eisstadion erklärte Herr Portmann, dass Grün Stadt Zürich den grossen Wert der Gärten kenne und auch schätze, sie seien jedoch nur ausführende Behörde, schliesslich müssten Gemeinderat und das Volk den Segen dazu geben, dass ev. eine Umzonung stattfinden könnte. Neue Areale (Hagenbuchrain und Dunkelhölzli) stünden zur Diskussion, doch es wären viele Hindernisse zu überwinden.

Nach einigen Ermahnungen wegen unerlaubter Abfallentsorgung, dem Entleeren der Wasserfässer, wurde auch mitgeteilt, dass in unseren Clubbeizlis ab 1. Mai das Rauchen gemäss eidgenössischen und kantonalen Vorschriften nicht mehr gestattet ist, was zu einigen Diskussionen führte. Schon im Mai werden die ersten Gartenbegehungen durchgeführt: Hagenbuchrain, Schwanden und die anderen kleinen Areale sowie im Juni im Vulkan und Bändli (Termine siehe Anschlagkasten in den Arealen). Und wer von der GV ebenso begeistert war, wie die Schreibende, kann gleich das Datum für die nächste notieren: 11. März 2011.

Mit der Verlosung der Quizgewinner ging diese gut geführte, sehr ausführliche Generalversammlung zu Ende, der Musikverein Eintracht spielte nochmals auf und mit dem traditionellen Sechseläutenmarsch war dann endgültig Schluss. Man ging auseinander mit der Freude, sich dann in den Gärten wieder zu treffen. fx