Die Gartensaison ist - wenn Sie dies lesen - weitgehend vorbei, das Gemüse geerntet, grosse Pflanzen wenn nötig zurückgeschnitten und die letzten Rosenknöpfe für die Vase mitgenommen. Trotzdem gibt es noch im Garten zu tun. Das Tomatenhaus, falls es nicht fest ist, soll abgeräumt werden. Es macht Freude, jetzt die letzten Tulpenzwiebeln zu setzen und sich vorzustellen, wie schön es dann im Frühling sein wird.

Bekanntlich dürfen wir ja um unsere Gärten weder Mauern noch Hecken anbringen, damit man in die Parzelle hineinsehen, sich über die grüne Oase freuen kann. Darum sollte die Parzelle immer als Visitenkarte dienen und gut aussehen. Denken Sie deshalb daran, auch wieder einmal den Hauptweg entlang Ihrer Parzelle und auch die Gemeinschaftsflächen zu jäten und zu säubern. Das macht den Betrachtern von aussen und auch den Gästen, die hineinkommen, Freude.

Aber nicht alle „Gäste' sind erwünscht, nicht jeder „Besuch' ist nett. Es wurde in der vergangenen Gartensaison, vor allem im Vulkan und im Bändli, sehr viel gestohlen. Halten Sie daher die Augen offen, sprechen Sie Personen, die Sie nicht kennen, an und fragen nach ihren Absichten. So können Sie mithelfen, dass keine Unberechtigten Ihr mit viel Arbeit gezogenes Gemüse einfach wegtragen. - Auch im November, der oft neblig ist, wünschen wir Ihnen noch einige sonnige Tage in Ihrem Garten. fx