Wir waren sehr froh, an der letzten Generalversammlung Adrian Schweizer als Bauchef wählen zu können und nun einen ausgewiesenen Fachmann in unserem Vorstand zu haben. Wie uns Adi sagte, nahm er dieses Amt - als neuer Gärtner im Bachwiesen - gerne an und er erfüllte seine Vorstandsaufgaben mit Begeisterung. Leider meinte es das Schicksal nicht gut mit ihm, denn Adi ist am 12. November, nur 39-jährig, seinem Krebsleiden erlegen und er hinterlässt seine Frau Sonja und zwei kleine Kinder, denen wir das herzliche, tief empfundene Beileid aussprechen. Wir werden gerne an Adi zurückdenken.

Und nun einige erfreulichere, mindestens weniger traurige Mitteilungen: Wir haben schon informiert, dass auf der nächsten Pachtrechnung ein Betrag von 30 Franken zusätzlich aufgeführt sein wird. Diese Gebühr wird für den Umweltfonds, die Stiftung Bodenschutz, die uns von übergeordneten Instanz, der Stadt Zürich, verlangt wird, erhoben und wir müssen diesen Betrag vollumfänglich der Stadt bzw. deren Stiftung abliefern. Es ist also kein Mitgliederbeitrag, der gemäss Statuten an der Generalversammlung genehmigt werden muss. Dieser Fond wird für die Sanierung von Böden verwendet, wo z.B. ein Haus abgebrannt oder wo Gift von einem Haus ausgelaufen ist, also für Probleme, wo der Untergrund saniert werden muss. Diese Kosten können nicht versichert werden und können pro Fall schnell 10‘000 Franken und mehr betragen. Weiter werden aus diesem Fonds die Bodenproben bezahlt, die bei Neuübergaben gemacht werden und die bis anhin direkt dem betr. Pächter verrechnet worden sind und schliesslich wird er eingesetzt für schulische Aufgaben, d.h. für Präventivmassnahmen und für Aus- und Weiterbildung von Gartenberatern, Neupächtern, Vorstandsmitgliedern etc.. Der Fonds wird also vielseitig eingesetzt und wird Zweckgebunden zum Nutzen der Pächterinnen und Pächter von der Stadt erhoben.

Im Sinne einer vorläufigen Information teilen wir mit, dass hinter dem Clubhaus im Bändli ein Freestyle-Park in einer geschlossenen und schallisolieren Halle geplant ist. Wir bleiben am Ball und werden die Pächterinnen und Pächter rechtzeitig näher informieren.

Für das soeben begonnene Jahr wünschen wir allen Gärtnerinnen und Gärtnern viel Schönes und Gutes bei bester Gesundheit, so dass alle ihren Garten voll geniessen können, wenn dann die Saison wieder anfängt. fx