Die Gartenbegehungen des Gesamtvorstands sind in allen Arealen vorbei und man war allgemein zufrieden, zufrieden mit den Parzellen, weniger mit dem Wetter, das sich einige Male von der schlechten Seite zeigte, aber daran sind wir Gärtner ja nicht schuld. Es war schön, viele Pächterinnen und Pächter zu treffen, gute Gespräche mit ihnen zu führen und ihre Probleme zu hören. Eben um unsere Gärtnerinnen und Gärtner in ihren Parzellen anzutreffen, werden die Gartenbegehungen ja angekündigt und man freut sich immer, wenn viele im Garten sind.
Wie gesagt, war der Vorstand mit den Gärten im allgemeinen zufrieden, doch die „kleinen Sünden" zeigen sich immer wieder und man muss dagegen ankämpfen. So gibt es beispielsweise immer wieder Gärtnerinnen und Gärtner, die Lavabos einbauen. Und diese Lavabos sind strikte verboten. Auch nicht erlaubt sind zusätzliche Tomatenhäuser. In der Gartenordnung ist genau vorgeschrieben, dass pro Parzelle nur ein Tomatenhaus aufgestellt werden darf. Und bitte halten Sie sich auch an die Bauordnung, die die Abstände zwischen den Bauten einerseits und zum Nachbargarten andererseits regelt. Wenn Sie etwas aufstellen wollen, sprechen Sie am besten mit Ihrem Nachbarn und fragen um sein Einverständnis, so können spätere Auseinandersetzungen vermieden werden. Überhaupt ist die Kommunikation in den Gärten wichtig. In der Stadt sind alle ständig am Handy, aber im Garten soll man direkt miteinander kommunizieren.
Und wenn man dann die Arbeit getan hat und der Durst sich meldet, so lohnt sich ein Besuch in unseren beiden Beizli. Sie werden dort bestens und erst noch freundlich bedient und treffen - eben auch wieder zu einem Gedankenaustausch - andere Gärtner. In diesem Sinne wünschen wir allen unsern Pächterinnen und Pächtern einen sonnigen, ertragreichen und auch gemütlichen August im Garten. fx
