Über die Gartenbegehungen, die bei Erscheinen dieser Nummer alle stattgefunden haben, können wir eigentlich viel Gutes berichten. Die Parzellen präsentieren sich erfreulicherweise fast alle in gutem bis sehr gutem Zustand. Ein Kompliment an unsere Pächterinnen und Pächter. Die schwarzen Schafe, die meistens über lange Zeit „schwarz" bleiben, sind bei uns in der Minderheit.

Eine Bitte hat der Vorstand: Halten Sie sich an die Regeln und Vorschriften für die Gärten. Für alle Bauten muss eine Bewilligung eingeholt werden, auch für die Tomatenhäuser ist z.B. die Maximalgrösse vorgeschrieben und es darf nur ein Tomatenhaus pro Parzelle aufgestellt werden, ob fix oder temporär. - Die Abfallverwertung ist noch immer ein Problem. Sie wissen, dass die Luftreinhalteverordnung der Stadt Zürich sehr streng ist und daher müssen auch wir Abfallsünder, die sich nicht an die Vorschriften halten, konsequent mahnen und sogar bestrafen.

Der Feuerbrand wütet wieder. Grosse Obstplantagen in der Schweiz aber auch im benachbarten Ausland sind befallen. Wir können insofern mithelfen, diese Krankheit nach Möglichkeit einzudämmen, indem wir beispielsweise die Quittenbäume, die oft als erste Obstbäume befallen sind, gut im Auge behalten. Sollten sich die Blätter aus unerfindlichen Gründen braun verfärben, so rufen Sie sofort den Gartenberater. Bitte solche Blätter keinesfalls berühren und schon gar nicht kompostieren. Ferner können wir etwas gegen den Feuerbrand tun, indem wir die Wirtspflanzen, wie Cotoneaster aller Art und auch die Ebereschen von unsern Gärten fernhalten.

Wir wünschen allen Gärtnerinnen und Gärtnern im hoffentlich warmen Sommer viel Freude an ihrem Stücklein bepflanztem Land. fx